Tag 38: Hultra (Asplangen) – Berg 18sm

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Die Nacht war einmalig ruhig, morgens scheint die Sonne und es wird warm. Gegen 9:00h starten wir und machen in Norsholm einen kleinen Zwischenstopp um Wasser nachzufüllen und etwas einzukaufen.

Nach der nächsten Schleuse müssen wir das Öffnen einer Eisenbahnbrücke abwarten – kurz darauf erreichen wir den Roxensee. Da praktisch kein Wind weht tuckern wir gemütlich über den See und werfen nach 1 Stunde den Anker für einen Badestopp mit Kaffeepause.

Gegen 16:00h erreichen wir das andere Ende des Sees mit der Stadt Berg. Uns erwartet ein kleines Highlight des Götakanals: eine Treppe aus 7 Schleusen direkt aufeinander – fast 20 Meter Höhendifferenz auf kurzer Distanz.

Am Ende der Schleusentreppe ist ein weitläufiger Hafen – hier übernachten wir und Maria geht erstmal eine Runde schwimmen.

Tag 37: Söderköping – Hultra (Asplangen) 8 sm

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In der Nacht hat es geregnet und morgens ist es noch bedeckt. Nach dem Frühstück machen wir eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt Ramundaberg mit einer tollen Aussicht auf Söderköping und Umgebung. Anschließend gehts zur Eisdiele Smultronstället – offenbar ein Muss in Söderköping. Je nach Stosszeit stehen die Leute in einer langen Schlange an; man isst toll dekorierte Eisbecher am Tisch.

Gegen 13:00h legen wir ab und fahren noch ein kurzes Stück weiter. Es sind zwar nur wenige Seemeilen, die wir abends auf der Logge stehen haben – aber die hatten es in sich: Schleuse reiht sich an Schleuse, teilweise gibt es Doppelschleusen – die höchste Höhendifferenz war in der Doppelschleuse  Carlsborg mit knapp 20 Metern.

Im Laufe des Nachmittags setzt sich die Sonne durch und es wird schön warm – ein Ausblick auf die nächsten Tage gem. Wetterbericht.

Bis nach Norsholm schaffen wir es heute nicht mehr, wir liegen kurz nach dem See Asplangen hinter der Schleuse Hultra idyllisch am Steg.

Abendessen aus der Bordküche: Couscous-Salat mit Hähnchenbrust vom Grill

Tag 36: Stegeborg – Söderköping 8 sm

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Eigentlich wollen wir heute nur noch nach Mem, dem Eingang zum Götakanal. Als wir dort gegen 9:30h ankommen, fahren gerade zwei Boote in die Schleuse ein – wir schauen uns das Spektakel erstmal ausgiebig an. Das ist schon beeindruckend, wie diese Wassermassen in die Schleusenkammer einströmen.

Nach einer kurzen Anmeldeprozedur und einer ausführlichen Einweisung entschließen wir uns, doch noch heute in den Kanal einzufahren und in Söderköping festzumachen.

Beim ersten Schleusenmanöver hakelt es noch ein wenig bei der Abstimmung, aber bei den weiteren beiden Schleusen bis zur Marina in Söderköping läuft es dann reibungslos.

Es hat sich zugezogen und es regnet leicht, vielleicht bleiben wir morgen hier liegen.

Tag 35: Bakö Hamnvik – Stegeborg 38 sm

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Wir legen vor 8:00 h ab und machen nach einer guten halben Stunde einen Zwischenstopp bei der Marina Gryts Varv  um das Problem mit dem Vorsegel zu klären – leider ist der 21.6. ein  Feiertag, also niemand zu erreichen.

Wir probieren einiges selber aus, rollen die Genau aus und setzen das Achterstag richtig durch – das Problem scheint damit fürs erste mit Bordmitteln selbst gelöst worden zu sein!

Weiter geht es durch den Schärengarten, der Wind weht beständig aus östlichen Richtungen und wir können in dem Fahrwasser beide (!) Segel setzen und die vorbei ziehende Landschaft in vollen Zügen genießen. Die absolute Ruhe, die beeindruckende Felsenlandschaft und die vereinzelt liegenden, malerischen schwedischen Sommerhäuser haben uns in den Bann gezogen.

Gegen 16:30 h erreichen wir Stegeborg –  kurz vor Mem, dem Start in den Göthakanal. Es gibt zwar eine Marina, aber wir entscheiden uns direkt unter einer alten Burganlage zu ankern – abends soll es dann mit dem Dinghi ins Restaurant gehen.

Mit dem Wind aus Osten dreht sich dss Boot mit dem Heck nach Westen – lange sonnen wir uns und genießen unseren Anleger in der langsam untergehenden Sonne.

Obwohl das Wasser dazu einlädt ist es mit schwimmen ist erstmal nix –  ich habe heute morgen die Wassertemperatur gemessen und bin bei knapp 11° gelandet …

Midsommernight

Tag 34: Vastervik – Bakö Hamnvik 38 sm

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Heute geht es tief in die Schären und wir wollen ein letztes Mal ankern. Es weht einer schöner Wind aus West-Südwest, Anfang mit 3-4 bf, später 5 bf. Trotz enger Fahrwasser mit Steinen rechts und links setzen wir die Segel und können meistens mit halben oder raumen Wind segeln.

Bei unserem ursprünglichen Ziel hält der Anker auch nach mehreren Versuchen nicht und wir disponieren um. Wir fahren zur Bucht Bakö Hamnvik die auf unserem Weg Richtung Norden liegt – wir teilen uns die Bucht mit 2 weiteren Booten und liegen 17 h sicher vor Anker. Wir treffen die “La Mer”, die in Karlskrona neben uns gelegen hat und die wir seitdem mehrmals unterwegs gesehen haben.

Leider gibt es ein Problem mit dem Vorsegel – es lässt sich nicht mehr komplett einrollen. Erste Versuche, das Problem zu beheben, führen zu keinem Ergebnis. Mal sehen, wie wir das in den nächsten Tagen in den Griff bekommen.

Tag 33: Stora Vippholmen – Västervik 17 sm

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Das Wasser lädt zum Baden ein, aber es ist noch richtig kalt. Maria schafft es aber zu einem erfrischenden Bad – sehr tapfer!

Es geht weiter Richtung Götakanal; nach dem idyllischen Plätzchen von heute Nacht wollen wir heute allerdings stadtnah liegen. Am Abend spielt Deutschland gegen Ungarn im Rahmen der EM; das wollen wir natürlich verfolgen und wir sind daher auf guten Internetempfang angewiesen.

Wir erreichen kurz nach Mittag Västervik; wir tanken Diesel und liegen anschl. in der zentral gelegenen Stadtmarina.

Tag 32: Fiegeholm – Stora Vippholmen 15 sm

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Es ist sonnig und warm und gegen Mittag wollen wir noch ein paar Meilen nach Norden. Vorher ist aber noch Waschtag angesagt; die Sanitäranlagen von Fiegeholm sind sehr sauber und es gibt die kostenlose Möglichkeit, Wäsche zu waschen und zu trocknen – das wird ausgiebig ausgenutzt. Zudem stehen am Hafenbüro Fahrräder zur Verfügung – das nutzen wir für den Einkauf.

Gegen Mittag legen wir ab und es geht gen Norden. Wir haben uns für heute einen Naturhafen zum Ankern ausgesucht. Zuerst aber heisst es wieder genau durch die Felsenlandschaft zu navigieren; an die Felsen und Klippen nur wenige Meter abseits des Fahrwassers müssen wir uns erst noch gewöhnen.

Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Bucht Stora Vippholmen – absolut traumhaft und malerisch. Nur wenige Boote verlieren sich hier vor Anker oder auch am Fels festgemacht. Es ist noch Vorsaison.

Abends lockt das Wasser, aber ins Wasser schafft es nur die Badeleiter …

Auch das ist Schweden: Atomkraftwerk am Rande der Schärengewässer – wir fahren dicht dran vorbei:

Oskarshamn Nuclear Power Plant

Tag 31: Sandvig/Oeland – Fiegeholm 20 sm

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Nach dem gestrigen warmen, sonnigen Sommertag kühlt es sich nochmal ab und in der Nacht regnet es. Wir legen um kurz vor 9:00h ab, es weht eine leichte Beise aus Südost und wir cruisen mit sehr  moderater Geschwindigkeit gen Nordwesten. Es kommt leichter Nebel auf der sich aber schon bald wieder verzieht.

Heute wollen auf der schwedischen Festlandseite nach Fiegeholm, einem kleinen, malerischen Dorf am Ende einer langgezogenen Bucht. Wir sind jetzt in den Schärengewässern angekommen: ein Gewusel von Felsen und kleinen Inseln erwartet uns – da heisst es, sich genau an die Fahrwasserbetonnung zu halten; ohne Fernglas geht da nichts mehr.

Um kurz nach 13:00 h liegen wir fest und werden von einem sehr freundlichen Hafenmeister mit frischen Waffeln begrüßt.

Tag 30: Kalmar – Sandvig/Oeland 30 sm

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In der Nacht hat es wohl noch etwas geregnet aber zum Morgen ist die Sonne da und es wird warm – der schwedische Sommer ist (hoffentlich!) da.

Wir fahren durch die Oelandbrücke und nehmen Kurs auf Sandvig – ein kleiner Inselhafen, der an der Westseite von Oeland liegt.

Im Laufe der Fahrt frischt es auf und wir segeln mit 6 kn gen Norden. Gegen 14:00h liegen wir in dem fast lehren Hafen wieder mit Heckboje fest.

Sommerfeeling
Sandvig
Tour heute

Tag 29: Kristanopel – Kalmar 29 sm

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Wir liegen früh ab und nehmen Kurs auf die Ölandbrücke. Der Wind bläst mit 4-5 bf aus Ost/Südost – ideal für unseren Halbwindkurs. Wir rauschen mit 6-7kn -teilweise auch drüber- “auf einer Backe” bis nach Kalmar. Um 13:00h liegen wir fest – wieder mit Heckboje.

Wir treffen das ein oder andere Boot, welches wir schon in Hanö gesehen haben; immer ein großes Hallo!

Nachmittags geht es ab ins Städtchen.

Sonnenaufgang in Kristanopel
Zufahrt auf Kalmar
Unsere Tour bisher – Warns, Vlieland, Helgoland, NOK, Lübeck, Fehmarn, Rügen, Bornholm, schwed. Südostküste, Öland