Tag 56: Trollhättan 2 sm

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Wir verlassen den zentralen Hafen in der Stadt und verlegen uns nur 2 sm weiter westlich zum gigantischen Schleusenkomplex. Hier ist ein schöner kleiner Gästehafen direkt an der Zufahrt zur Schleuse. Wir verbringen den Tag mit ausgiebigen Wanderungen in der näheren Umgebung und Besichtigungen der beeindruckenden neuen und alten Schleusentreppen.

Uns erwartet morgen eine Höhendifferenz von 33 Metern über vier Schleusen

Tag 55: Vänersborg – Trollhättan 6 sm

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Heute geht es in den Trollhättankanal weiter Richtung Göteborg. Pünktlich um 9:00h macht die erste Brücke auf, kurze Zeit später sind wir in der ersten Schleuse des Kanals. Es sind sehr große Kammern hier mit einem ordentlichen Hub von 5-6 Metern, aber irgendwie entspannt, da das Wasser nur sehr langsam abgelassen wird.

Schon bald sind wir in Trollhätten; wir  machen in der zentralen Marina “Spikön” fest. Wir lassen es etwas ruhig angehen, Maria ist nicht gut zurecht, Kopfschmerzen, Unwohlsein, … viel Ruhe und Schlaf ist erstmal angesagt.

Tag 54: Vänersborg – Hafentag

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Wie erwartet regnet es fast durchgehend, immer wieder Gewitter – erst zum Abend ist es so trocken, dass man einen Fuß an Land setzen kann. Es war eine gute Entscheidung, im Hafen zu bleiben. Morgen geht es wohl weiter Richtung Trollhätten.

Auf dem internetbasierten AIS sind wir mit der Windbreker auch wieder zu finden – ab jetzt ist einfach wieder mehr Schiffsverkehr, auch mehr Berufsschiffe:

https://www.marinetraffic.com/en/ais/details/ships/shipid:6266296

Tag 53: Läckö – Vänersborg 43 sm

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Für heute ist bestes Wetter mit viel Sonne vorhergesagt – das wollen wir nutzen und bis Vänersborg, dem Eingang des letzten Kanalabschnitts bis Göteborg, fahren. Anfangs ist es etwas “fummelig”; nach Läckö geht es die ersten beiden Stunden durch sehr enge Fahrrinnen der vorgelagerten Schären. Danach sind wir auf dem See und können nach langer Zeit mal wieder die Segel setzen.

Nach 43sm liegen wir im Gästehafen von Vänersborg – seit vielen, vielen Jahren mal wieder mit einer Mooringleine; im Süden der Standard, hier im Norden ehr selten.

Wir werden morgen wohl bleiben; es ist “ergiebiger Dauerregen” angekündigt…

Tag 52: Mariestad – Läckö 20 sm

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Der Wind hat nachgelassen und die Sonne scheint – wir legen früh ab uns fahren weiter gen Westen. Wir wollen zum Mittag in Läckö liegen, da dann schon wieder Regen angesagt ist.

Wir liegen direkt unter dem Barockschloss, wider Erwarten ist fast nichts los im Hafen. Gegen 14:00h setzt der erwarte Regen ein …

Zum späteren Nachmittag machen wir noch eine ausgiebige Wanderung ins nahe Spiken.

Tag 51: Mariestad – Hafentag

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Morgens ist es erst noch bedeckt und es weht ein laues Lüftchen. Später am Morgen klart es auf, gleichzeitig nimmt der Wind ordentlich Fahrt auf. Im geschützten Hafen messen wir an Bord in der Spitze 30kn (~7bf), draußen auf dem Vänernsee bläst es mit 8bf, in Böen 9bf !

Wir machen einen Spaziergang und schauen uns das Spektakel auf dem Wasser an, für einen “Binnensee” jedenfalls ganz ordentlich!

Tag 49: Mariestad – Hafentag

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Die Wetteraussichten sind sehr unbeständig; zwischendurch scheint immer mal die Sonne aber es gibt immer wieder kräftige Schauer mit ordentlich Wind.

Wir bleiben heute hier liegen, machen etwas Bürokram, Wäsche und für den frühen Abend ist natürlich Fussball angesagt – EM-Viertelfinale Deutschland vs Spanien im Live Stream.

Wenn das Wetter es zulässt, wollen wir danach noch zu einem Openair-Konzert: ABBA-Revival – mal sehen was das wird!

Die Wetteraussichten für die nächsten Tage …
Nach dem Götakanal auf dem großen Vänernsee
Abendstimmung im Mariestad

Tag 48: Sjötorp – Mariestad 23 sm

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Am Morgen sieht es nach einer längeren Trockenphase aus und wir entschließen uns kurzfristig, den Götakanal zu verlassen und nach Mariestad zu fahren.

Nach den letzten drei Schleusen des Götakanals fahren wir raus auf den Vänernsee – mit 5.519,1 km² der größte Binnensee in der EU. Kurz überlegen wir, den direkten Weg nach Mariestad zu nehmen – allerdings müssten wir da unter eine Brücke durch, die eine Durchfahrtshöhe von 17,8 Metern hat. Mit Antenne kommen wir auf 17,2 Meter, allerdings ist der Wasserstand ca. 40 cm über Normalpegel, wie man uns in der Schleuse mitteilt. Da müssen wir dann passen – eine Welle und wir hängen mit der Mastspitze drin. Also fahren wir aussen rum durch die Schären und erreichen Mariestad nach 23 sm viel später als das kleinere Boot, welches mit uns in der letzten Schleuse von Sjötorp zur gleichen Zeit gestartet ist.

Im Gästehafen finden wir die letzte freie Heckboje und liegen hier mit zwei  anderen Booten, die wir zwischenzeitlich auf Tour immer mal wieder getroffen haben.

Im Marinashop ist das Ersatzteil für das  Frischwassersystem da und nach dem Einbau sieht es erstmal gut aus – alles wieder dicht und voll funktionsfähig.

Zum späteren Nachmittag setzt der ergiebige Regen wie vorhergesagt ein. Die weiteren Aussichten sind leider nicht besonders…

Nach 5 Tagen wird erstmals unsere AIS-Position wieder an Land verarbeitet und man kann uns auf den Apps wie MarineTraffic wieder tracken

Tag 47: Sjötorp – Hafentag

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Wir liegen hier gut und in den nächsten Tagen soll das Wetter schlecht,  bis sehr schlecht werden – Regen und wohl auch Gewitter.

Wir mieten Fahrräder und fahren bis Mariastad. Im Marineladen am Hafen ordern wir die Ersatzteile für das Frischwassersystem – in den nächsten Tagen willen wir mit dem Boot eh dahin und dann sind sie hoffentlich da.

Mittags gibts die traditionellen Kötbullar mit Kartoffelpüree – einmal ein “Muss”.

Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren